INAKTIV: Dieser Blog wird vorerst auf Eis gelegt. Irgendwann gehts weiter, wenn Zeit, Lust & Ideen wieder da sind. Zum "Nachschlagen" bleibt er aber noch online. - Phil.

EPA - Reaktionen, CCZwei und andere

European Podcast AwardObwohl die Diskussion im Podster-Forum über den EPA (European Podcast Award) mittlerweile eingeschlafen ist, kam letzte Woche mein zusammenfassender Artikel über den EPA.

Unterdessen gab es auch eine Dikussion im Forum des Computerclubs 2, in der sich nach einiger Zeit Ulli Harraß, wie schon bei Podster, einschaltete und versuchte offene Fragen zu klären. Interessant ist vorallem die Erklärung zum Bewertungsverfahren:

Automatisches Voting via Skript fällt automatisch auch ein wenig auf - das scannen wir natürlich - das Internetvoting ist logischerweise  nur ein Teil der Bewertung (25%)- natürlich bewerten wir es dabei auch positiv, wenn es Podcastern gelingt, Ihre Community zum Voten zu bewegen.

Im Mittelpunkt der Jurybewertung stehen, Form, Inhalt und Kontinuität, sowie Präsentation des Angebots im Netz - wobei wir sehr darauf achten, dass hier der Background berücksichtigt wird. Beispiel: Wenn ein 17-jähriger Schüler regelmässig originelle Podcasts produziert - vielleicht sogar mit Interviews, ist das schon als sehr beachtlich zu bewerten - an die Podcasts der Medienprofis legen wir eine weit höhere Messlatte - klar.

Daher haben wir in den Kategorien auch die Absender definiert, nicht die Inhalte. Nur so kommen wir überhaupt auf annähernd vergleichbare, prämierbare Leistungen.

Zwar fehlt mir, wie auch Thomas Wanhoff schon bermekte, wie die Jury zusammengesetzt wird, ich denke aber, dass die Leute das schnellstens nachholen werden. (Weiteres im EPA Blog zum Thema “Jury”)

Wolfgang Back nennt in einem Blogeintrag seine Bedenken gegenüber der Abstimmung und fragt sich, ob man etwas vom “Desaster des Deutschen Podcast Awards” gelernt hätte. Er plädiert für eine Abstimmung mit vorheriger Registrierung oder alternativ eine SMS-Abstimmung. Hier möchte ich mich mal aber auf die Seite des EPA stellen und Ulli Harraß zitieren: “Jou - was ist eigentlich im Internet oder in der IT manipulationssicher? ;-)”.

Wenn Herr Back große Bedenken wegen der Fairness hat, soll er den CCZwei von der Nominierungsliste nehmen.

Kurz nach dem Erscheinen des Artikels im Blog habe ich einfach mal Frau Held angemailt, die sich bei Olympus um den Award kümmert. Prompt bekam ich eine Antwort, wovon ich einen Abschnitt mal zitieren möchte:

< ![endif]–> Befürchten Sie, dass wir hier nur einen „PR-Gag“ veranstalten? Bei Letzterem kann ich Ihnen schon jetzt versichern, dass spätestens nach dem Award alle Gewinner in ganz Europa bezeugen werden, dass die Veranstalter (mit Olympus als Partner) sich nach Kräften bemüht haben, diesen Award transparent, fair und ernsthaft auszurichten.

Ich könnte jetzt natürlich noch neue Kommentare auflisten, darauf antworten und all sowas, aber ich glaube das würde wenig bringen. Die Leute von der Initiative wissen nun Bescheid, dass es einiges zu kritisieren gibt (gab) und ich habe das Gefühl, dass man versucht diese Kritikpunkte aus der Welt zu schaffen. Mein Vorschlag wäre also die Preisverleihung abzuwarten und dann nochmal zu schaun, was gut und schlecht lief und zu schaun wie man den EPA nächstes Jahr weiter unterstützen und verbessern kann.

1 Kommentar »



  1. Ich habe mich öfter nach den Abläufen des EPA informiert. Ich wurde auch mehrmals zitiert, dass ich ich die Internet Abstimmung, wenn sie alleine zur Preisverteilung führt, problematisch erachte. Doch die antworten waren immer wieder recht professionell. Die Frage ist, ob man einen Podcast Award in Europa überhaupt starten kann.
    Warum nicht? Das Sprachengewirr ist doch eine wunderbare Sache. Natürlich wird die nationale Abstimmung für einen bekannten Podcast von der Sprache abhängig sein. Doch alleine die kunterbunte Welt innerhalb Europas kennenzulernen ist doch auch für Blogger ein neues Erlebnis.
    Wir wachsen von Jahr zu Jahr immer mehr zusammen, wir erfahren sehr schnell von auftretenden Problemen in anderen Ländern. Wenn in Spanien die Tomaten nicht wachsen, dann spüren wir das auch hier. Neu ist aber, dass wir jetzt wissen, warum der nachschub stockt.
    Ich selbst habe mich sehr gefreut, dass unsere Arbeit durch die Vergabe eines eigenen Awards geehrt wurde. Der CCZwei ist sicherlich nicht vergleichbar mit anderen Produkten. Wenn zwei Leute 22 Jahre professionell gearbeitet haben, dann ist die Machart nicht so leicht kopierbar. Dennoch glauben wir, dass unssere Arbeit wichtig ist im Medienumfeld.

    mfg wback@web.de

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